Texte • Worte

„Die Musik ist der letzte Geisterhauch, das feinste Element, aus dem die verborgensten Seelenträume, wie aus einem unsichtbaren Bache ihre Nahrung ziehn; sie spielt um den Menschen, will nichts und alles, sie ist ein Organ, feiner als die Sprache, vielleicht zarter als seine Gedanken, der Geist kann sie nicht mehr als Mittel, als Organ brauchen, sondern sie ist Sache selbst, darum lebt sie und schwingt sich in ihren eignen Zauberkreisen.“

– W. H. WACKENRODER

nicht müde werden, / sondern dem Wunder / leise wie einem Vogel / die Hand hinhalten“: ganz im Sinne der Verse von HILDE DOMIN.

„In der Musik wird der Augenblick über alles Zeitliche hinausgehoben.“

– P. SCHIBLER

„Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.“

– R. STEINER

© Andrew Hanson