VITA

Expressivität, Natürlichkeit & Lebendigkeit

– dies zeichnet das Spiel der jungen Harfenistin Anna Berwanger aus, womit sie ihr Publikum immer wieder aufs Neue zu berühren vermag.

Durch ihr feinfühliges Musizieren knüpft sie schnell ein Band zum Publikum und nimmt es mit ihrer Spielfreude bei der Hand. Als Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegründeten Live Music Now Stiftung gibt sie regelmäßig Solorezitals und konzipiert darüber hinaus eigene Konzertprogramme, in denen ihr u.a. die Kombination der klassische Konzertharfe mit der historischen Tripleharfe ein wichtiges Anliegen ist.

Sie beschäftigt sich intensiv mit der Kammermusik und ist dabei in klassischen Besetzungen wie beispielsweise im Duo mit Flöte oder Trio mit Flöte & Viola tätig. Adaptiert aber auch Werke für eher selten zu hörende Besetzungen, wie Violoncello & Harfe, Gitarre & Harfe und oder zwei Barockharfen.

Als Orchestermusikerin spielt Anna Berwanger Aushilfe bei Orchestern wie der Züricher Oper, dem Basler Sinfonieorchester, dem Prague Royal Philarmonic unter Heiko Mathias Förster, dem Estonian Festival Orchestra unter Paavo Järvi und der Nordböhmischen Philarmonie Teplice.

Anna Berwanger fühlt sich auch in musikalischen Projekten abseits des klassischen Mainstreams beheimatet: Mit dem Kammer-Ensemble h a n k e l m u s i k , – in dem MusikerInnen aus Jazz, Klassik, Folk und Neuer Musik nur eigens für sich komponierte Werke zur Aufführung bringen – konzertierte sie beispielsweise bereits auf dem Beethovenfest Bonn.


Anna Berwanger studierte zunächst in Dresden bei Prof. Astrid von Brück und schloss später ihren Master of Arts in Music Performance in Zürich bei Prof. Sarah O´Brien ab.

Besonders Prof. Ludger Rémy weckte Anna´s Liebe zur Alten Musik und förderte ihre Beschäftigung damit. Durch ein wunderbares Antrittskonzert von Arianna Savall an der ZHdK im Frühjahr 2017, fühlte sich Anna direkt von dem feinen Klang der historischen Tripleharfe angezogen und spielt diese seitdem neben der klassischen Konzertharfe. Der Harfenbauer Rainer M. Thurau fertigte Anna Berwanger im Winter 2019 ihre Cellini – Harfe an, die sich an italienischen Vorbildern des 17. und 18. Jahrhunderts orientiert.

Anna spielt eine Lyon & Healy Konzertharfe │Modell Salzedo, die nach dem berühmten Harfenisten & Komponisten Carlos Salzedo benannt wurde.


Unterricht bei Eduardo Egüez (Dozent für Laute/Generalbass an der ZHdK), Una Prelle (Solo-Harfenistin der Zürcher Oper), Stephan Réty (Solo-Flötist des Sinfonieorchesters Basel) und Pauline Sachse (ehem. Solo-Bratschistin des RSB Berlin) sowie Meisterkurse bei Marie-Pierre Langlamet (Solo-Harfenistin der Berliner Philharmoniker), Isabelle Perrin und Petra van der Heide (Solo-Harfenistin Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam) gaben Anna Berwanger wichtige musikalische Impulse.


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